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Forschung zu Innovation in Familienunternehmen

Eine Übersichtsstudie der Universität Almeria zu „Innovation in Familienunternehmen“ zeigt auf, dass die Hälfte der 10 wichtigsten Forscher dazu an italienischen Universitäten forscht.

Die Universität Almeria aus Spanien hat insgesamt 975 wissenschaftliche Untersuchungen aus der gesamten Welt zum Thema „Innovation in Familienunternehmen“ analysiert und ihre Ergebnisse hierzu nunmehr publiziert. Die Übersichtsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass die Hälfte der zehn wichtigsten Forscher aus diesem Feld an italienischen Universitäten forscht und lehrt - angeführt von zwei Professoren der Freien Universität Bozen: Alfredo De Massis (Nr. 1) und Sascha Kraus (Nr. 3). 

Das spanische Autorenteam bezeichnet die beiden Professoren der unibz auf Basis ihrer Analysen als jeweils führende Kräfte in zwei der von ihnen identifizierten sieben wichtigsten weltweiten Forschergruppen („Cluster“) zu diesem Thema. Obwohl die Innovativität von Familienunternehmen häufig in den Medien angezweifelt wird, da diese als eher konservativ und träge dargestellt werden, haben die unibz-Professoren De Massis und Kraus in den vergangenen Jahren mit ihren eigenen Untersuchungen wiederholt das Gegenteil nachweisen können. Das Forschungsfeld ist von besonderem praktischen Interesse für die Unternehmen in der Region, von denen der Großteil als Familienunternehmen bezeichnet werden kann.

Alfredo De Massis ist Professor für Entrepreneurship & Familienunternehmen und Direktor des Centre for Family Business Management; Sascha Kraus ist Professor für Unternehmensführung, beide an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Quelle: Casado-Belmonte et al., 2021, Rev Manag Sci (SPRINGER). Hier der Link.

(vic)